Korallen oder Tuille
Ein wenig rumspielen müsst ihr schon, denn es kommt auf das Verhältnis von Flüssigkeit, Mehl und Öl an. Je nachdem, welche Flüssigkeit ihr benutzt, verändert sich das Verhältnis.
Rote Bete Korallen
2 EL Rote Beete Saft
1 EL neutrales Öl
1 gehäufter TL Mehl
Grundrezept - gibt viele
100g Rapsöl
20g Mehl
120g Wasser
Alle Zutaten gut verrühren. Es dürfen keine Klümpchen entstehen.
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze schalten. Wenn sie heiß genug ist, einen EL des Gemischs in die Pfanne geben und so lange erhitzen, bis sich die Bubbles gesetzt haben und eine schöne Koralle entsteht.
Was passiert da: das Wasser verdampft, das Mehl frittiert im Öl. Wenn alle Bubbles weg sind, sind die Touilles fertig.
Pfanne vom Herd ziehen, leicht, aber nur leicht abkühlen und vorsichtig mit einer Palette aus der Pfanne auf Küchenkrepp entfetten. Öl aus der Pfanne abgießen. Pfanne auswischen.
Wenn die erste Tuille nicht gelungen ist:
Verbrannt? Dann Pfanne zu heißt
Flüssigkeit zu dick und es bildet sich keine Koralle? Mehr Öl in die Mischung geben.
Beim Rausnehmen zermatscht? Länger abkühlen.
Ihr könnt die Korallen in diversen Geschmacksrichtungen erstellen. Mit Brühe oder Gemüsesaft als Grundlage für herzhafte Dekos und nach euren Vorstellungen würzen. Oder mit Säften für süße Gerichte. Nur bitte ohne Zucker, der verbrennt.
Lebensmittelfarbe, Safran oder Kurkuma oder was immer euch zum Färben einfällt passt prima.
Würzen: Die Dinger schmecken nach gar nichts, könnt ihr euch ja denken. Aber Würzen ob herzhaft oder süß, erst nach dem Backen auf die noch heißen Korallen geben.