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Picarones

Wohl zu Recht eines der beliebtesten Desserts in Peru. Wenn ihr kein Feigenblattsirup habt, dann solltet ihr euch mal ein paar Blätter organisieren. Irgendjemand hat sicher eine Feige im Garten. Alternativ verwendet ein anderes Sirup, ist aber nicht das Gleiche.

Picarones

Für 4 hungrige Mäuler

Sirup

300g Feigenblattsirup (Rezept ist unten verlinkt)

Teig

150g Süßkartoffeln
160g Hokkaido oder Butternut
300g Mehl 405
4g frische Hefe
20-30g Zucker (ist dann weniger süß)
½ TL Salz
½ TL Anissamen (gemahlen)
50g Cola
150g Anistee (also gekochter Tee) – entfällt weil Teig sonst zu flüssig*

1 L Rapsöl zum Frittieren

300g Frischkäse (optional)
300g Joghurteis, nicht sehr süßes (optional)
300g Schmand (optional)


Für den Teig kocht den Kürbis und die Süßkartoffeln - weich. Nicht im gleichen Topf und natürlich geschält. Lasst das Gemüse gut abtropfen und ausdämpfen.

Püriert beides zusammen.

Mischt das Gemüsepüree mit Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Anissamen, Cola und 20g Wasser in einer großen Schüssel zu einem hoffentlich geschmeidigen Teig. Lasst den Teig abgedeckt 90 Minuten gehen. Am besten im Ofen bei 30 Grad (bekommt ihr, wenn ihr nur die Lampe anmacht). Geht dann schneller.

Formt Ringe aus dem Teig. Erst eine kleine Kugel, natürlich mit leicht bemehlten Händen dann auf bemehlter Fläche den Finger in die Mitte der Kugel bohren und drehen/wirbeln, bis ihr einen kleinen Ring fabriziert habt.

Erhitzt das Öl auf ca. 180 Grad, lasst die Ringe vorsichtig in das Fett gleiten und frittiert sie knusprig goldgelb aus. Lasst sie gut auf Küchenkrepp abtropfen und stellt sie warm, bis alle fertig sind. 

Formt kleine Bällchen oder Nocken aus dem Frischkäse, wenn ihr den dazu serviert.

Zum Servieren beträufelt die Picarones mit dem Feigensirup und gebt je eine kleine Kugel Frischkäse oder Joghurteis oder einen Kleks Schmand auf jeden Teller.

* Im Rezept von Gaston Acurio verwendet er den Anistee.